Vorsorge für den Katastrophenfall

Für die Notfallvorsorge gibt es in Deutschland ein zuständiges Bundesamt, das "Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe" (BBK). Auf der Internetseite des BBK sind sehr umfangreiche Informationen zum Aufgabenbereich des Bundesamtes abrufbar. Es werden auch ganz deutliche Empfehlungen für eine mögliche Vorsorge des Einzelnen gemacht. Die staatliche Katastrophenhilfe wird im Bedarfsfall immer einige Zeit benötigen, bis eine Notversorgung der Bevölkerung wirksam wird. Je größer die Anzahl der zu versorgenden Personen ist, desto problematischer ist es selbstverständlich auch, alle zu versorgen.

Das BBK empfiehlt unter anderem, dass jeder einen Vorrat für zwei Wochen an Essen und Trinken haben sollte. Die Hinweise auf der Internetseite sind sehr konkret; es wird zum Beispiel empfohlen, dass man pro Person und Woche ca. 14 Liter Flüssigkeit bevorraten sollte. Weitere Hinweise gibt es auf der Internetseite auch zu anderen Vorsorgemaßnahmen, über die man sich Gedanken machen sollte.

BroschuereBBKBroschüre "KatastrophenALARM"

Vom BBK wurde eine Broschüre herausgegeben, in der auf 67 Seiten Hinweise zur Vorsorge und das richtige Verhalten in Katastrophen enthalten sind. Zusätzlich ist in der Mitte der Broschüre eine herausnehmbare Checkliste mit den Empfehlungen enthalten.
Die Broschüre kann hier bestellt oder heruntergeladen werden.

Warn-App NINA

Für die schnelle Warnung der Bevölkerung bei allen möglichen Gefahren wurde die "Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes" (NINA) entwickelt. Mit dieser App können deutschlandweit Warnmeldungen und Hinweise zum Verhalten verschickt werden. Die App ist auf der Seite des BBK ebenfalls beschrieben.