Der wesentliche Teil der Vorsorge lässt sich aus meiner Sicht sehr einfach realisieren; für viele Menschen ist es üblich: Ein Vorratskeller mit den Nahrungsmitteln, die man regelmäßig braucht.

Mineralwasser, einige Konservendosen, Fruchtsäfte, Marmelade, Knäckebrot und viele andere Lebensmittel haben wir in regelmäßigem Gebrauch. Mit einem Regal im Keller lassen sich diese Nahrungsmittel leicht als kleiner Vorrat anlegen. Der größte Vorteil eines Vorratskellers für alltägliche Gegenstände ist, dass sich diese Vorbereitung fast ohne Aufwand ins tägliche Leben integrieren lässt und den Komfort noch steigern kann. Wer immer etwas im Haus hat, wird das schnell zu schätzen wissen. Die gute Möglichkeit zur Wahrnehmung von Sonderangeboten ist inclusive.

Konserven mit Gemüse und Obst

Was spricht dagegen, Konservendosen mit Erbsen und Möhren, die eine Mindesthaltbarkeit von 10 Jahren haben, in etwas größerer Menge zu kaufen, als man sie gerade benötigt? Bei einem Vorrat von 10 Dosen braucht man nur zwei im Jahr zu verbrauchen und wieder aufzufüllen, um gleichzeitig einen Vorrat an Flüssigkeit und Nahrung zu haben, der nicht verdirbt. Das gleiche betrifft Konserven mit Obst.

Obst und Gemüse aus der Konservendose ist nicht jedermanns Sache und wird von uns auch eher im Winterhalbjahr, wenn frische Waren sehr teuer oder nicht in der gewohnten Qualität vorhanden sind, verbraucht. Der große Vorteil von "Naßkonserven" ist aus meiner Sicht, dass man zum ganz kleinen Preis Nahrung und Flüssigkeit in Reserve hat. Wer auf Sonderangebote achtet, kann zudem noch die Vorräte auffüllen, wenn es gerade besonders günstig ist.

Saft und Mineralwasser

Bei Mineralwasser ist im Vergleich zu Konservendosen häufig ein kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum angegegeben. Die Haltbarkeit bezieht sich dabei aber in erster Linie auf die Kohlensäure, die sich auch in den PET- oder Glasflaschen verflüchtigen kann. Die Firma Gerolsteiner gibt an, dass Wasser in den beiden Flaschenarten im Prinzip unbegrenzt haltbar ist (Link zum Artikel der Fa. Gerolsteiner). In den meisten Haushalten wird Mineralwasser regelmäßig gebraucht. Wenn man regelmäßig eine Einheit Wasser mehr kauft, als man das normalerweise tun würde, baut sich der Vorrat fast von alleine auf, man muss nur daran denken. Schnell hat man dann die empfohlene Vorratsmenge von ca. 30 Litern pro Person verfügbar. Ergänzt man das mit zusätzlichem Saft oder anderen Getränken, braucht man nur auf die richtige Reihenfolge beim Verbrauch zu achten.

Weitere Lebensmittel mit längerer Haltbarkeit

Viele Lebensmittel, die man sowieso regelmäßig nutzt, haben eine lange Haltbarkeit. Wenn man darauf achtet, wird man schnell fündig. Diese Lebensmittel eigenen sich aus meiner Sicht besonders gut als Vorrat, weil sie zum alltäglichen Leben passen und keinen speziellen Aufwand bedeuten. Cornflakes, Knäckebrot, Zwieback, Nudeln, Reis, Wurstkonserven, Marmelade, Honig und vieles andere kommt dafür infrage. Wenn man die Sachen regelmäßig braucht, kann man die Zeit der Haltbarkeit auch nutzen. Mit einem entsprechenden Vorrat steht man auch nich mehr vor Feiertagen (wie zum Beispiel Ostern) mit den vielen Leuten in der Schlange, die noch schnell einkaufen müssen, um diese Tage zu überstehen.

Vorrat an nicht essbaren Gütern

Im Fall der Fälle ist es praktisch, auch nicht essbare Sachen als Vorrat zu haben. Ich denke dabei an Toilettenpapier, Küchenrollen, Seife, Zahnpasta und alle anderen Kleinigkeiten, bei denen man nur merkt, wenn sie einmal nicht da sind, weil sie selbstverständlich zu unserem Leben gehören.

Haustiere nicht vergessen

Natürlich müssen auch die Tiere regelmäßig versorgt werden. Beim Wasservorrat sollte man sie nicht vergessen aber auch das Futter darf nicht fehlen. Je nach Fütterungsmethode gibt es vielleicht auch Möglichkeiten einen Vorrat ins "normale" Leben einzubauen.