Der Raketenofen ist neu und gerade angekommen. Also, was können wir machen, um ihn einmal ganz auf die Schnelle auszuprobieren?

Suppe aus der Dose!

Schnell den Ofen auf den alten Holztisch auf den Balkon gestellt, Holzkohle reingekippt und Anzünder in das unterste Fach. Die untere Klappe bleibt offen und los gehts.

Nach ein paar Minuten glüht die Kohle komplett, der Topf, ein billiger Topf mit dickem Boden, steht auf dem Ofen. Der Wind macht wohl nichts, zumindest bläst er keine Funken aus dem Ofen.

Nach ein paar Minuten bemerke ich, dass der eine Griff und die Topfseite, die dem Wind zugewandt ist, komplett kühl ist. Die andere Seite ist richtig heiß. Scheinbar bläst der Wind die warme Luft in dem Spalt zwischen Topf und Ofen zur Seite weg.

Die Kohle verbrennt recht schnell. Habe ich wohl beim Reinschütten nicht so genau drauf geachtet, was im Ofen angekommen ist. Ein größeres Stück Holzkohle hat sich quer gestellt und so sah die Füllung besser aus, als sie war.

Die Suppe (zwei 800 ml Dosen) ist zwar heiß, hat aber nicht gekocht. Genießbar war sie auch so.

Nach dem Erwärmen der Suppe haben wir festgestellt, dass der Holztisch unter dem Ofen verkohlt ist. Der Ofen wird auf der Unterseite also heiß!

Fazit des ersten Versuchs:

  • Den Ofen sorgfältig befüllen, damit auch wirklich die vorgesehene Menge Kohlen drin ist.
  • Seitenwind stört! Ein wenig Windschutz sollte schon da sein, wenn es windig ist.
  • Eine feuerfeste Unterlage ist nötig!