Das größte Problem bei der Zubereitung von Reibekuchen liegt darin, dass beim Braten des Teigs ein intensiver Geruch entsteht. In unserer kleinen Küche ein Grund, weswegen es diese Spezialität nicht oft gibt.

Mit dem Raketenofen und einer Edelstahlpfanne habe ich mich daher auf den Balkon begeben, um dieses Essen zuzubereiten.

Zum Glück wohnen wir in der obersten Wohnung im Haus und auf der gleichen Höhe gibt es auch keinen anderen Balkon. Nachbarn werden also nicht durch den Geruch belästigt.

Zugleich ist es der erste Versuch, den Raketenofen auf einer Gehwegplatte aus Beton zu nutzen, damit der Untergrund nicht heiß wird. Fraglich ist auch, ob der Raketenofen mit Holzkohle betrieben genug Hitze erzeugt. Die Reibekuchen müssen ja fast im heißen Öl schwimmen, damit das Ergebnis stimmt.

Wenn der Teig, der aufgrund der enthaltenen Kartoffeln sehr flüssig ist und viel Wasser enthält, in die Pfanne gegeben wird, spritzt es durchaus schon mal ein wenig. Daher ist der Tisch mit einem Pappkarton abgedeckt. Da der Ofen nur unter Aufsicht in der Nähe der Pappe steht, ist das auch sicherheitstechnisch kein Problem.

Wie man auf dem Bild sehen kann, hat alles bestens geklappt. Der Ofen hat mühelos die Aufgabe bewältigt. In der Wohnung hat es nicht gerochen und alle waren begeistert.

Fazit:

  • Der Raketenofen hat genug Power für diese Aufgabe
  • Die Gehwegplatte hält die Hitze aus; unter dem Tisch (Metallgitter) wird es nur handwarm
  • Kein Geruch in der Wohnung

Wer das nachmachen möchte findet unter chefkoch.de eine Menge Rezepte für diese Westfälische Spezialität. Wir mögen dazu gerne Apfelmus und Graubrot.